Dominik Hochkeppler Veröffentlicht von am

Abenteuer Pecs: Ein Azubi auf Reisen in Ungarn

Ein Azubi auf Reisen: Es ist Dienstagmorgen, noch schnell ein paar Stunden arbeiten und dann ab in den Zug nach Düsseldorf zum Flughafen, um von dort mit meiner Kollegin Katharina Leuck und unserem Kameramann Tobias Toboll nach Budapest zu fliegen. Meine nächsten drei Tage soll ich an unserem Standort in Pécs verbringen, wo ich bei einem Videodreh über die Sprachkompetenz unserer osteuropäischen Standorte aushelfen werde.


Bei fiesem Regenwetter raus aus dem Flieger und rein ins Taxi, um von Budapest die knapp drei Stunden lange Strecke nach Pécs zu bewältigen. Gegen Mitternacht kommen wir an unserem Hotel an. Schnell auf die Zimmer und schlafen gelegt, denn am anderen Morgen soll es schon wieder um 07:00 Uhr losgehen.

 

1. Drehtag

Der Standort ist etwas ganz neues für mich. Im Vergleich zu Osnabrück ist der Standort in Pecs viel kleiner und nur auf einer Etage. Ein großer Unterschied im Gegensatz zu den zwei großen Gebäuden bei uns. Wir werden nett empfangen und bekommen das Gebäude im Schnelldurchlauf für den Videodreh gezeigt.

Den Tag verbringen wir in der Firma und sind mit mehreren verschiedenen Szenen aus dem Drehbuch beschäftigt. Ein besonderes Highlight des Tages ist, dass uns der Hausmeister bis nach oben auf das Dach des buw Gebäudes klettern lässt, von wo aus wir tolle Bilder des Sonnenuntergangs über Pécs drehen können.

Geschafft vom Tag ruhen wir uns jeder für ein Stündchen auf dem Zimmer aus, bevor es dann auf Empfehlung unserer ungarischen Kollegen, in die Stadt zum Abendessen geht. Das Restaurant der Wahl wurde uns empfohlen, da hier nicht nur das Essen gut schmeckt, sondern weil die Bedienungen auch deutsch sprechen – ein enormer Vorteil für uns, da unsere ungarischen Sprachkenntnisse gleich null sind.

Wir entscheiden uns, den Weg in die Stadt zu Fuß zurück zu legen. Das entpuppt sich als super Idee, so können wir doch noch ein wenig von der schönen Stadt sehen. Auf dem Rückweg vom Essen werden wir Zeugen einer rasanten Verfolgungsaktion zwischen einem Mercedes-Fahrer und der Polizei. Ich komme mir ein bisschen vor wie in Chicago. Spät zurück im Hotel überprüfen wir noch einmal das Kamera Equipment für den nächsten Tag und packen alles ordentlich ein, bevor es dann auch schon wieder Schlafenszeit ist.

 

2. Drehtag

Am Donnerstagmorgen ist die Nacht nämlich schon wieder um kurz nach sechs vorbei. Schnell am Frühstücksbuffet bedient, ein Taxi gerufen und zum Ungarischen Standort gefahren.

Heute steht bei unserem Videodreh eine ungarische Kollegin vor der Kamera. Diesmal wartet wieder ein schönes Highlight auf uns, welches man in Deutschland Anfang November wohl sicherlich nicht mehr so schnell zu sehen bekommt. Die Kollegin hatte die Idee, eine Aussichtsplattform am Fernsehturm zu besuchen, da man von hier aus schöne Aufnahmen über ganz Pécs machen kann. Eine andere Kollegin bietet sich als Fahrerin an und so kommen wir 20 Minuten später an einem Aussichtspunkt etwas unterhalb des Fernsehturms an. Bei sagenhaften 20 Grad, Sonne und blauem Himmel fangen wir schöne Aufnahmen von Pécs ein.

Mit den vielen verschiedenen Szenen des Drehbuchs sind wir ebenfalls wieder bis zum Abend beschäftigt. Nach dem Dreh verabschieden wir uns noch bei den unglaublich herzlichen Kollegen, bevor es dann wieder ins Hotel geht, wo bereits unsere gepackten Koffer auf uns warten – es soll am gleichen Abend nämlich auch schon wieder zurück nach Budapest gehen, damit wir am nächsten Morgen ein bisschen mehr Zeit bis zum Abflug haben.

 

Zurück nach Budapest

Unser Taxifahrer kann aus seiner Schulzeit noch ein wenig Deutsch sprechen, was die Verständigung untereinander ein wenig einfacher macht. Die drei Stunden Fahrt gehen dank lustigen Filmen und WLAN im Auto schnell rum. In Budapest angekommen checken wir schnell im Hotel ein und bringen unsere Sachen ins Zimmer, bevor wir dann noch eine Kleinigkeit essen und trinken können.

Die Nacht ist kurz. Schon wieder ist sie um 07:00 Uhr vorbei, unser Flieger wartet schließlich nicht auf uns. Schnell noch die restlichen Sachen im Koffer verstaut, gefrühstückt und ab zum Shuttle, das uns vom Hotel zum Flughafen bringt. Als wir am Schalter zur Kofferabgabe anstehen, schlendert auf einmal ein Mann lässig an der Schlange vorbei und quatscht mit der Lufthansa-Mitarbeiterin am Schalter links neben uns. Was für eine dreiste Art denke ich mir, doch als ich ihn von vorne sehe, wird mir klar, warum er dazu jedes Recht hat… Es ist Lothar Matthäus!

Loddar höchst persönlich steht mit uns am Flughafen in Budapest und sitzt später sogar auch noch in unserem Flieger. Nach der Landung in Düsseldorf holen wir schnell unsere Koffer um unseren Zug nach Osnabrück zu erwischen. Als wir am Gleis ankommen, sehen wir, dass wir uns gar nicht so sehr hätten beeilen müssen – unser Zug hat eine halbe Stunde Verspätung.

Ein paar Stunden später kommen meine Kollegin und ich erschöpft wieder in Osnabrück an. Rückblickend hat sich die Reise auf jeden Fall gelohnt. Ein anderer Standort, eine andere Stadt, andere Kollegen und eine ganz andere Aufgabe – das hat man nicht immer!

Dominik Hochkeppler

Über Dominik Hochkeppler:

Ich bin seit Anfang September 2012 bei buw und mache dort meine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation. Während meiner dreijährigen Ausbildung wechsle ich alle sechs Monate die ... [Mehr]

Ein Kommentar
  1. David Toth Hallo Dominik, ich möchte mich erkundigen, wann und wie die Bilder und Videos erreichbear sein werden. Da ich auch mitgemacht habe, bin ich schon sehr neugierig. :) Es freut mich, dass ihr schöne Tage bei uns hattet. Liebe Grüße aus Pécs David

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