Melanie Mönch Veröffentlicht von am

Ausgezeichnet: buw ist erster barrierefreier Betrieb Osnabrücks

Die Arbeitsgruppe Inklusion der Stadt Osnabrück ehrte den Kundenmanagement-Dienstleister buw als barrierefreien Betrieb. Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert überreichte das Zertifikat am Dienstag an Geschäftsführer Bernd Rehder und Bert Sperling, der die Inklusionsbestrebungen des Unternehmens steuert.

Als erstes Osnabrücker Unternehmen erhält buw die Auszeichnung zum barrierefreien Betrieb der Stadt. „Ich freue mich über diese Premiere und möchte buw mit dem Preis bescheinigen, dass sie die Nr. 1 in Inklusion sind“, so Wolfgang Griesert.

Deutschlandweit arbeiten 302 Mitarbeiter mit einer Behinderung bei buw, 6,3 Prozent der Belegschaft. Allein in Osnabrück sind im vergangenen Jahr 6,2 Prozent der Arbeitsplätze durch Mitarbeiter mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen besetzt. Sie sitzen im Rollstuhl, sind blind, haben eine Lernbehinderung oder Bewegungsstörung. „Callcenter bieten hervorragende Möglichkeiten für beeinträchtigte Menschen. Wir haben viele langjährige Kollegen, die als Kundenberater im Projekt oder in der IT hervorragende Leistungen erbringen. Daher stellen wir an vielen Standorten weit über die bekannte Fünf-Prozent-Quote ein“, erklärt der Inklusionsbeauftragte Bert Sperling.

Die Arbeitsbedingungen passt buw dabei individuell an die Bedürfnisse betroffener Personen an. So arbeiten beispielsweise zwei blinde Kollegen am Standort Osnabrück. Ihre Arbeitsplätze sind von buw mit Braille-Zeile für die Tastatur und spezieller Software, wie einem Vorlesemodus, ausgestattet. Zudem weisen ihnen taktile Orientierungsstreifen auf den Parkplätzen die Wege zu den Eingängen.

Für Rollstuhlnutzer, wie Rebecca Hengehold aus Osnabrück, bedeutet ein barrierefreier Betrieb, dass Tische höhenverstellbar sind und Flure sowie Toiletten ausreichend Platz bieten, um absolut selbständig am Berufsleben teilzunehmen. Elektronische Türöffner ermöglichen ihnen darüber hinaus einen problemlosen Zugang zum Osnabrücker Standort.

Geschäftsführer Bernd Rehder sieht buw auf dem richtigen Weg: „Für uns zählen allein die Persönlichkeit und die Fähigkeiten des Bewerbers. Daher gehören Menschen mit und ohne Behinderung, verschiedenen Alters und unterschiedlicher Nationalität zum buw-Team. Wir fördern alle individuell. Ich freue mich, dass dieses Engagement Anerkennung findet.“ Auch Cormac Twomey, der als President EMEA die europäischen Geschäfte für Convergys leitet, bestätigt die Wichtigkeit der Inklusion für die Zukunft von buw.


Arbeiten bei buw

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Melanie Mönch

Über Melanie Mönch:

Für Convergys, ehemals buw, plane ich Themen, recherchiere Inhalte und texte seit April 2015. Zum einen berichte ich über unternehmensrelevante Angelegenheiten mittels Pressemitteilungen, ... [Mehr]

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