Katharina Leuck Veröffentlicht von am

Ein fitter Rücken mit dem AOK-Back-Check

Nur ein fitter Rücken kann entzücken: Das betriebliche Gesundheitsmanagement der buw Unternehmensgruppe beteiligt sich an der Initiative „Fit im Betrieb“ der AOK Niedersachsen und ermöglicht so vierzig buwlern in Osnabrück ein 20-wöchiges Rückenfitness-Programm, mit dem Fehlhaltungen und Muskelschwächen im Bewegungsapparat Abhilfe geschaffen werden soll.

Der buw Unternehmensgruppe liegt die Gesundheit ihrer Mitarbeiter sehr am Herzen. Regelmäßig kümmert sich Dr. Bob unter anderem um Grippeschutzimpfungen, frisches Obst und Massagen. Jetzt sorgt das betriebliche Gesundheitsmanagement in Osnabrück zusammen mit der AOK Niedersachsen für einen fitten Rücken: 40 Mitarbeiter haben die Möglichkeit, an einem 20-wöchigen Trainingsprogramm teilzunehmen, um ihre „Problemzonen“ wieder auf Vordermann zu bringen und so Rückenschmerzen vorzubeugen.

Rücken

Mit diesem Ungetüm wird die individuelle Muskelkraft im Bewegungsapparat der Teilnehmer ermittelt. Foto: Sarah Boskamp

Das Programm ist Teil der Initiative „Fit im Betrieb“, mit der sich die Unternehmerverbände Niedersachsen, der deutsche Gewerkschaftsbund und die AOK Niedersachsen dafür einsetzen, Unternehmen stärker für das Thema Gesundheit im demografischen Wandel zu sensibilisieren. Hauptinstrument des Programms ist der Back-Check, mit dem die individuelle Muskelkraft gemessen wird und so beispielsweise Schwächen oder Fehlhaltungen ans Tageslicht befördert. Mit zielgerichteten, individuell zusammengestellten Übungen, können die Teilnehmer im Anschluss dagegen wirken. In einer Abschlussmessung wird nach 20 Wochen untersucht, wie erfolgreich das Training war.

Sarah Boskamp, Consultant bei buw digital und VWA-Studentin Lisa Bremmer haben sich beide der Rücken-Herausforderung gestellt. Sie sind hochmotiviert, die 20 Wochen durchzuziehen und ihre allgemeine Rückenfitness zu verbessern. In den kommenden Monaten werden die zwei regelmäßig hier im Blog von ihren Fortschritten berichten.

 

Sarah Boskamp: Der Rücken eines Bürostuhlakrobaten

Rücken„Warum ich mich bei dem Back Check angemeldet habe? Dr. Bobs Einladung zur Infoveranstaltung hat mich eigentlich motiviert über meine eigene Rückengesundheit nachzudenken. Zwar habe ich noch keine Beschwerden, bin mir aber bewusst, dass Prävention noch nie geschadet hat – erst recht bei einem Vollzeit-Bürostuhlakrobaten wie mir. Der Gedanke wurde mir später von meinem Messergebnis bestätigt. Schwarz auf weiß. Mit Ampelsignalfarben. Mein Kräfteverhältnis zwischen Rücken und Bauch ist, sagen wir mal, ausbaufähig. 

Vermessen wurde meine Muskulatur mittels eines grauen Ungetüms aus Winkeln und Stangen, in das ich irgendwie eingebaut wurde. Jeweils 10 Sekunden lang drückte ich mit voller Kraft (mit angeblich vorhandenen Bauch-, Rücken- und Rumpfmuskeln) gegen einen Widerstand bis der betreuende Physiotherapeut mich erlöste. Samuel – wir duzen uns – wertete mein Ergebnis aus und empfahl mir drei passende Übungen, die ich mehrmals wöchentlich wiederholen soll. Während der Trainingsphase wird ein kleines Tagebuch geführt, damit Samuel bei den regelmäßigen Einzelgesprächen die Anstrengungen und Erfolge nachvollziehen kann. 

Mein Ziel für nächsten sechs Monate: Loslegen, durchhalten, spürbar die Rückenmuskulatur verbessern. Und zwar nicht nur das Messergebnis, sondern auch das persönliche Gefühl.“

 

Lisa Bremmer: Ich kann mich noch verbessern

RückenIch und mein Rücken. Ehrlich gesagt hatte ich mir bisher noch keine Gedanken um meine Rückengesundheit gemacht… schließlich ist man ja noch jung 😉 Als aber nun die Email zum Thema Rückengesundheit kam, dachte ich mir: Wieso nicht? Man wird nicht jünger, Vorbeugung kann nicht schaden und ein bisschen Sport ab und zu sowieso nicht.

Nachdem im Back Check (eine unglaublich große Maschine, die ich ohne Erklärung niemals verstanden hätte) meine Rückenmuskulatur gemessen wurde, bekam ich das Ergebnis mitgeteilt. Dies überraschte mich nicht wirklich, war mir doch schon vorher bewusst, dass ich meinen Bauch bislang nicht fleißig genug trainiert habe, ganz zu schweigen von den Rumpfseiten (im Ernst, wer trainiert schon seine Rumpfseiten?! ) Nun gut, jetzt habe ich es rot auf weiß und kann mich verbessern.

Um meine Defizite auszugleichen wurden mir 4 Übungen mit auf den Weg gegeben, die mich die nächsten 20 Wochen konsequent begleiten werden. Mit dem Ziel vor Augen, einen gesunden, ausgeglichenen und starken Rücken zu haben. Gleich heute Abend werde ich mit den Übungen beginnen und euch die nächsten 20 Wochen auf dem Laufenden halten wie es um meinen Rücken steht ☺ Motivationslevel: 100 %

Bis dahin wünsche ich allen Mitstreitern viel Erfolg und Durchhaltevermögen!

Katharina Leuck

Über Katharina Leuck:

Seit Februar 2013 bin ich als Corporate Bloggerin bei buw digital mit an Bord. Vorher habe ich ein zweijähriges Volontariat in der Onlineredaktion der Neuen Osnabrücker Zeitung absolviert und für ... [Mehr]

Ein Kommentar
  1. Kay Eine tolle Sache, die individuellen Schwächen des Rückgrats zu checken und dann mit einem gezielten Training dagegen anzugehen. Es sollte dann aber auch weiter gehen, indem man gesunde Arbeitsbedingungen schafft, die neuen Rückenproblemen vorbeugen. So sollte jeder Arbeitgeber seinen Angestellten z.B. die Möglichkeit geben, zwischen sitzen und stehen wechseln zu können.

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