Gero Keunecke Veröffentlicht von am

BPO Trend: Finanzprozesse werden häufiger ausgelagert

Mit Unterstützung der buw Unternehmensgruppe ist Ende September 2014 die Studie „Auslagerung von Prozessen der Finanzabteilung: Chance oder Risiko für den CFO?“ erschienen. Die Autoren des Marktanalyse- und Beratungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC) sehen in den Ergebnissen deutliche Anzeichen für zunehmenden Bedarf an Finanzprozess-Dienstleistungen.

Schon heute setzen die meisten Finanzabteilungen und ihre CFOs in der DACH-Region auf den Support externer Dienstleister. Die Zusammenarbeit ist aus Kundensicht überwiegend erfolgreich, bringen die externen Unterstützer doch ein erhebliches Maß an Prozessexpertise und einen guten Überblick über die verfügbaren Technologien mit – und verursachen im Vergleich deutlich niedrigere operative Kosten. Derzeit beschränken sich derartige Kooperationen häufig auf punktuelle Aufgaben und einzelne Projekte. Im Fokus der gemeinsamen Betriebsamkeit liegen zunehmend die Auslagerung und der Betrieb von Prozessen des Finanz- und Rechnungswesens. Rund 20 Prozent aller befragten Unternehmen haben bereits einen Outsourcing-Vertrag mit einem externen Dienstleister vereinbart.

Mehr als 200 CFOs, Finanzvorstände und weitere F&A-Entscheider haben sich von PAC für die jetzt veröffentlichte Studie in die Karten schauen lassen. Der prüfende Blick der Consultants offenbart, dass F&A BPO nicht nur in Großunternehmen, sondern in gleichem Maße in kleineren und mittleren Unternehmen zum Einsatz kommt. Vor allem einzelne Prozessbereiche oder Teilprozesse dürfen Dienstleister im Kundenauftrag abbilden. 43 Prozent der F&A BPO-Nutzer haben jedoch bereits mehr als ein Drittel ihrer Aktivitäten in externe Hände gegeben. Vorreiter sind vor allem die größeren Unternehmen.

 

F&A BPO-Nutzer sind zufrieden

Die bisherigen Erfahrungen mit F&A BPO-Dienstleistern sind sehr positiv. 94 Prozent der Auftraggeber sind mit ihren F&A-Dienstleistern zufrieden. Jedes vierte Unternehmen hat sogar sehr gute Erfahrungen gemacht. Diese positive Grundstimmung offenbart sich auch in der Beständigkeit der Zusammenarbeit. Drei Viertel der Befragten verlassen sich bereits seit mehr als drei Jahren auf den Dienstleister ihrer Wahl. Uwe Doods, BPO Finance-Chef der buw Unternehmensgruppe, freut sich über die klaren Befunde: „Wir sehen in den Ergebnissen eine klare Bestätigung unserer Arbeit. Während wir als Dienstleister unsere gesammelte Expertise zum Wohle des Auftraggebers einsetzen, kann sich dieser auf sein eigentliches Geschäft konzentrieren – und das ist in den seltensten Fällen die Abbildung von Finanzprozessen.“

Auch jene Auslagerungsvorhaben, in denen Near- oder Offshore-Standorte des Dienstleisters eingebunden sind, beurteilen die Befragten positiv. Derzeit betrifft dies rund 40 Prozent aller Kooperationen. Allerdings offenbaren die Pläne der Auftraggeber, dass sich das Near- und Offshoring nur langsam weiter verbreiten wird. Die häufig zitierten Lohnkostenvorteile als ausschlaggebende Faktoren der Entscheidung für oder gegen BPO scheinen somit eine eher untergeordnete Rolle zu spielen.

Die Datensicherheit und der Schutz des eigenen Know-hows sind den meisten Befragten mit 71 bzw. 81 Prozent enorm wichtig. Auch die Kontrollierbarkeit von Geschäftsvorfällen und die Beziehungen zu Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten bleiben den auslagernden Unternehmen ein wichtiges Anliegen. Vorbehalte gegen F&A BPO sind generell in jenen Finanzabteilungen größer, die bislang keine nennenswerten Erfahrungen mit der Materie haben sammeln können. „Umso mehr sehe ich uns als Dienstleister in der Pflicht, sachlich und fundiert Überzeugungsarbeit zu leisten. Wir müssen unsere unbestrittenen Fähigkeiten noch deutlicher in den Vordergrund stellen, um den Ansprüchen potenzieller Kunden Rechnung zu tragen“, kommentiert Uwe Doods die Situation. Immerhin wollen 30 Prozent der Unternehmen, die noch keine Erfahrung mit F&A BPO gesammelt haben, in den nächsten zwei bis drei Jahren verstärkt auf externe Dienstleister setzen.

 

Informationen zur Studie

Die Studie „Auslagerung von Prozessen der Finanzabteilung: Chance oder Risiko für den CFO?“ basiert auf den Aussagen von 200 Finanzentscheidern in Unternehmen mit mehr als €100 Mio. Jahresumsatz aus der DACH-Region. Die gesamte Studie liegt für Sie hier zum Download bereit.

 

buw Unternehmensgruppe sponsort Studie „Auslagerung von Prozessen der Finanzabteilung: Chance oder Risiko für den CFO?“ erschienen. Die Autoren des Marktanalyse- und Beratungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC) sehen in den Ergebnissen deutliche Anzeichen für zunehmenden Bedarf an Finanzprozess-Dienstleistungen."

 

 

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Gero Keunecke

Über Gero Keunecke:

Von Anfang 2011 bis Mitte 2016 kümmerte ich mich bei buw gemeinsam mit meinen Kollegen um die Präsenz unseres Unternehmens in den großen und kleinen Medien. In meiner Zeit bei buw hat das ... [Mehr]

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