Der buw-Notfalleuro
Eva-Maria Kampe Veröffentlicht von am

Geht nicht, gibt´s nicht – So hilft der buw-Notfalleuro!

Marc Conrad arbeitet seit zwei Jahren als telefonischer Kundenberater für buw Leipzig. Damit er seinen Alltag selbständig bewältigen kann, bedarf es allerdings ein paar Hilfsmitteln, denn Marc sitzt im Rollstuhl. In letzter Zeit stellte ihn vor allem sein Arbeitsweg vor große Herausforderungen. Auf der Suche nach Hilfe wandte er sich an buw und das Unternehmen konnte ihn durch den Notfalleuro unterstützen.

Seit einiger Zeit häuften sich die Reparaturen an Marcs behindertengerechten Wagen und jeder Termin beim TÜV sorgte für Kopfschmerzen. Zu Jahresbeginn war nun schonwieder eine Abnahme fällig. Um die nötigen Instandsetzungen durchzuführen, fehlte jedoch das Geld.

Nicht verzagen – Bernd fragen!

Marc suchte das Gespräch mit dem Leipziger Betriebsratsvorsitzenden Bernd Poser und traf nicht nur auf ein offenes Ohr, sondern erfuhr auch tatkräftige Unterstützung. Gemeinsam fiel die Entscheidung sich an den Notfalleuro zu wenden. Sie schilderten daher dem verantwortlichen Team die Situation und erwirkten eine finanzielle Unterstützung für die Autoreparatur.

Kurz nach der Instandsetzung erkannte Bernd jedoch schnell, dass es mit dieser Reparatur nicht getan war. Genauer gesagt: das Auto war hinüber, ein Fass ohne Boden. Die regelmäßige Instandhaltung würde Marc das letzte Hemd kosten. Der Fall war klar: es musste ein neues, zuverlässiges Auto her. Einziges Problem, wer kennt es nicht – das liebe Geld.

Mehr als erträumt

Um seinem jungen Kollegen helfen zu können, nahm Bernd den Kontakt zur Agentur für Arbeit auf. Sie bezuschusst in einigen Fällen Anschaffungen wie die eines behindertengerechten Autos.

Wo das Amt gefragt ist, da ist allerdings meist ein Wust an Anträgen und Dokumenten nicht weit. Alleine kann man da schnell mal den Überblick verlieren. Bernd nahm sich daher viel Zeit, um Marc in dem Prozess unter die Arme zu greifen. Er holte verschiedene Angebote von Autohäusern ein, auch für den Verkauf des alten Wagens, informierte sich, welche Dokumente für die Agentur für Arbeit erforderlich waren und füllte diese gemeinsam mit Marc aus.

Nachdem die zwei sich tapfer durch die Unterlagen und einige Gespräche mit der zuständigen Sachbearbeiterin schlugen, hieß es dann erst mal warten. Doch als der Bescheid kam, war die Freude umso größer: die Agentur für Arbeit bestätigte, dass sie einen Großteil der Kosten für das neue Fahrzeug übernehmen. Übrig blieb ein kleiner Eigenanteil, den Marc tragen sollte. Nach Rücksprache mit dem Notfalleuro-Team konnte ein Teil über die Finanzrücklage des Unternehmens aufgebracht werden. Durch die zusätzliche Beteiligung von Standortleiter Dirk Laufs-Remané, über die restlichen 890 Euro, wurde die Anschaffung schließlich möglich.

Ende gut, alles gut

Es hat zwar Zeit und Nerven gekostet, aber heute ist Marc Besitzer eines nigelnagelneuen PKWs, der genau auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist und mächtig stolz auf seinen Flitzer. Wir freuen uns mit ihm und wünschen allezeit gute Fahrt!


Weitere Projekte des buw-Notfalleuro

Bereits seit drei Jahren besteht der Notfall-Topf bei buw, dessen Gelder Mitarbeitern in schwierigen Lebenslagen zugutekommen. So konnte buw seinen Mitarbeitern etwa bei der Überflutung in Münster vor zwei Jahren oder dem Hochwasser in der Hallenser Innenstadt 2013 finanziell unter die Arme greifen.

Kontakt aufnehmen

Anfragen können buw-Mitarbeiter über den Vorgesetzten oder den Betriebsrat an den bereitgestellten Outlook-Verteiler richten. Unter der Adresse  erreicht die Nachricht direkt das Notfalleuro-Gremium.

Eva-Maria Kampe

Über Eva-Maria Kampe:

Im Marketing verantworte ich die interne Kommunikation und berichte in unserem Blog, sowie auf Facebook und Instagram regelmäßig über Standort-Neuigkeiten. ... [Mehr]

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