buw Gründer Jens Bormann beim Boxtraining.
Gero Keunecke Veröffentlicht von am

Hier boxt der Chef!

Eine neue Rubrik des manager magazins stellt Unternehmensführer von ihrer sportlichen Seite dar. In der zweiten Ausgabe des lesenswerten Interviewformats sprach buw-Chef Jens Bormann über seine bereits fünf Jahre währende Box-Leidenschaft. Das gesamte Interview gibt es jetzt hier im buw Blog.

manager magazin: Herr Bormann, warum ausgerechnet Boxen? Was ist der Kick daran?

Jens Bormann: Boxen ist eine der ganz wenigen Sportarten, bei der Sie mit Passivität nicht gewinnen können. Diese Philosophie liegt mir im Blut. Der durchdachte Angriff. Blind lostürmen bedeutet sich einen Haken zu fangen und schnell auf die Bretter zu fliegen. Nur verteidigen, führt allenfalls zum Remis. Dazu kommt: Nach zwei Stunden Training haben Sie oft einen gelasseneren Blick auf die Dinge als vorher. Boxen macht mental stark.

Wie kamen Sie dazu?

Sie werden lachen. Sylvester Stallone als Rocky. Wir saßen mit Freunden zusammen und haben einen Rocky-Abend vor dem Fernseher verbracht. Irgendwann haben wir die Chips-Tüten weggelegt und uns entschlossen, was für unsere Körper und Geister tun zu wollen und zu müssen. Das ist jetzt fünf Jahre her. Seitdem versuchen wir, uns gegenseitig k. o. zu boxen.

Haben Sie einen Trainer oder sind Sie Autodidakt?

Unser Trainer heißt Heinz. Heinz ist ein starker Typ und das i-Tüpfelchen unserer Runde. Heinz war früher Kirmesboxer und engagiert sich als Sozialarbeiter in unserer Stadt für benachteiligte Jugendliche.

Wie oft boxen Sie?

Zwei Mal die Woche jeweils zweieinhalb Stunden.

Und wenn keine Zeit bleibt?

Dann reicht es im Laufe der Woche immer noch für eine Runde Laufen oder Tennis.

Ihr größter Erfolg?

Dass ich auch nach fünf Jahren immer noch zweimal die Woche meine Sporttasche packe.

Ihre größte Niederlage?

Ein Hammer- rechter- Haken meines Bruders.

Sind Sie ein guter Verlierer?

Nein. Egal, ob im Ring oder im Geschäft. Aber in unserer Boxtruppe gelten die gleichen Grundsätze wie in meinem Unternehmen: Leidenschaft, Teamgeist, Fairplay und Siegeswille.

Ihr nächstes Ziel?

Heinz mal mit einer geschickten Kombination treffsicher in Verlegenheit bringen.

Haben Sie ein Vorbild?

Ich mag Menschen, die ihren ganz eigenen, authentischen Weg gehen.

Was lehrt Sie das Boxen fürs Leben?

Hatten wir das nicht gerade?

Ihr Motto?

Ich halte es mit Muhammad Ali: „Don’t quit. Suffer now – and live the rest of your life as a

champion!”

 

Gero Keunecke

Über Gero Keunecke:

Von Anfang 2011 bis Mitte 2016 kümmerte ich mich bei buw gemeinsam mit meinen Kollegen um die Präsenz unseres Unternehmens in den großen und kleinen Medien. In meiner Zeit bei buw hat das ... [Mehr]

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