Oliver Graumnitz Veröffentlicht von am

leipzig@work – Inside operations begeistert zum 5. Mal die Teilnehmer*innen!

Atemberaubend und faszinierend startete die diesjährige leipzig@work – Inside operations am Veranstaltungsort Jena. Ganz dem Motto folgend „Wir greifen zu den Sternen“ trafen sich am 06. und 07. November Auftraggeber und Kollegen von Concentrix im Zeiss-Planetarium.

5 Jahre Innovation, Austausch und Spaß

Eingeleitet wurde der entspannte Abend mit einer lockeren Kennlern-Runde. Bei einem Getränk der Wahl wurde einander vorgestellt, die Location schon lobend erwähnt und neue Kontakte geknüpft. Dabei wussten die Teilnehmer noch gar nicht, welch inspirierender Abend sie noch erwartet. Zuvor ließ es sich Christian Granseier, Account Director und Initiator von leipzig@work – Inside operations, nicht nehmen, alle Teilnehmer persönlich zu begrüßen, seinen Dank für die Teilnahme auszudrücken und einen kleinen Ausblick zu geben, was die Teilnehmer von der Veranstaltung erwarten können. Denn es gab auch noch etwas zu feiern. leipzig@work – Inside operations 2019 ist die fünfte Ausgabe unserer Veranstaltungsreihe. Dies hat auch unter anderem Christian Biermann, Bereichsleiter Kundenservice von m-net, lobend erwähnt: „Concentrix hat es auch im 5. Jahr geschafft, eine professionelle, aber dennoch sehr angenehm persönliche Veranstaltung zu organisieren.“ Somit ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, unser Jubiläum gebührend zu feiern.

Auf zu den Sternen

Wenn es einen Ort gibt der Zukunft, die Lehren der Vergangenheit und die Möglichkeiten in der Zukunft vereint, dann ist es das Zeiss-Planetarium in Jena. Als weltweit ältestes Groß-Planetarium befindet sich im Innern modernste Technik um seine Besucher die Welt der Sterne, des Weltalls und unserem Platz darin auf fantastische Art und Weise zu vermitteln.

Und so begaben sich am Mittwochabend alle Teilnehmer der leipzig@work auf die international ausgezeichnete wissenschaftliche Reise „Explore“. In bequemen Stühlen, den Blick in den Himmel gerichtet, frischten alle ihr Wissen zu den Sternenbildern und deren Bedeutung auf. Waren fasziniert von den Keplerschen Gesetzen. Lernten das Hohmann-Manöver kennen. Und waren beeindruckt von der technischen und multimedialen Umsetzung dieser eindrucksvollen Wissens-Show.

Im Anschluss wurde bei gutem Essen lebhaft über das Gesehene und Gehörte diskutiert. Dabei entstanden schon die ersten spannenden Gespräche über die Zukunft von Kundenservice und persönliche Erlebnisse wurden eingebracht. In entspannter Atmosphäre klang der Abend aus.

„Der erste Mensch, der 1000 Jahre alt wird, ist vermutlich schon geboren.“

Der kommende Vormittag begann mit einer Key Note vom Zukunftsforscher Michael Carl. Los ging es mit ein paar Zahlen zur Wahrnehmung der deutschen Industrie und wie sich die Digitalisierung auf ihr Geschäft auswirken wird. Nicht überraschend: es gibt Luft nach oben. Weiter ging es mit verfügbaren Technologien oder denen die kurz vor dem Durchbruch stehen und unser Leben dramatisch verändern werden.

Am beeindrucktesten war sicherlich das Zitat von Aubrey de Grey. „Der erste Mensch, der 1000 Jahre alt wird, ist vermutlich schon geboren.“. Schneller hat man, glaube ich, kein Publikum mit sehr offenen Ohren auf seiner Seite, als mit einer solchen Aussage. Michael Carl führte aus, warum er diese Aussage für realistisch hält und welche aktuellen Technologien zu dieser Annahme führen. Und so sprach er auch über ethische Fragen, unsere Gesellschaft und auf welche Veränderungen wir uns in Zukunft einstellen müssen. Eine tolle Keynote, die den passenden Rahmen lieferte, um sich aktiv mit der Zukunft auseinandersetzen zu können.

Es folgte ein spannender und super authentisch vorgetragener Einblick in Herausforderungen eines sehr erfolgreichen Reiseanbieters. Die veränderte Marktlage, ein anderer Kundentyp und die damit verbundenen Herausforderungen wurden beleuchtet. Die gewählte Strategie wurde vorgestellt und jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, von diesem Erfahrungsaustausch zu profitieren.

Technologie als Werkzeug für den Service der Zukunft

Als erster Concentrix Redner hatte Ron Veltkamp aus dem Business Development Team die Möglichkeit das Thema Zukunft aus Concentrix Perspektive zu beleuchten. Und wenn es etwas gibt, was alle Geschäftszweige und alle Unternehmen gemeinsam haben, jetzt und in Zukunft, dann sind das Daten.

Ron zeigte auf, welche Möglichkeiten es gibt, basierend auf einer Cloud-Technologie, die Datenpunkte einer Customer Journey sinnvoll und zielgerichtet zu verarbeiten und somit einen proaktiven maximal kundenorientierten Service zu bieten.   

Dass sich das Verhalten der Kunden verändert, wissen alle, die in dieser Branche tätig sind. Doch wie begegnet man den 40% der Kunden, die multiple Channel zur Beantwortung ihres Anliegens nutzen. Und zwar ohne, dass sich jeder Mitarbeiter neu einlesen muss. Und eben auch so, dass der Kunde gar nicht merkt, dass er sich in einem anderen Channel befindet, sondern einfach weiter über seine Lösung sprechen kann.

Spannende Fragen zu denen Ron eine Lösung vorstellte, die es Unternehmen und Service-Mitarbeitern ermöglicht, immer und zu jedem Zeitpunkt über den Status des Kunden im Bilde zu sein. Damit schafft man die Voraussetzung für tollen, proaktiven und persönlichen Service. Bietet aber auch digitalisierten und automatisierten Abläufe die Basis, nahtlos in das Kundenerleben eingebunden zu werden.

Warum Audio für Erfolg und Misserfolg entscheidend ist

Auch in der Zukunft gilt es Strategien zu finden, wie man Vorträgen lauschende Manager wieder effektiv aus einem Suppenkoma holt. Wir hatten uns entschieden erneut das Zeiss-Planetarium zu nutzen, unsere Gäste auf eine Reise durch Raum & Zeit zu schicken. Und so konnte jeder in einer multimedialen Kurzreise neue Aufmerksamkeitsenergie tanken.

Sehr beeindruckend bei jeder Vorführung war auch der Klang im Planetarium. Glasklar und aus allen Richtungen kommend verlieh es dem visuellen Erlebnis noch mehr Tiefe und Realismus.

Und dass Klang maßgeblich für erfolgreiche Kundengespräche mitentscheidend ist, das wissen auch die Gründer der INSONE Gmbh, einem Audiotechnologie-Start-Up aus Leipzig.

In ihrem Vortrag stellten sie dem Publikum eine technische Lösung vor, die es erlaubt, das Klangerlebnis eines Kunden im Servicetelefonat so zu beeinflussen, dass es sich positiv auf das Kundenerlebnis und die Conversion Rates auswirkt.

Jeder hat schon einmal erlebt, wie es sich anhört und noch mehr anfühlt, wenn sein Gegenüber an der Service-Hotline schwer zu verstehen ist und die Sprachqualität als schlecht beschrieben werden kann. In ihrem Vortrag ging die INSONE GmbH auf die Bedeutung von nonverbalen Merkmalen in der Kommunikation ein und wie diese unsere Wahrnehmungsprozesse beeinflussen.

In einer Demonstration zeigt er auf, welche Audio-Komponenten sich beeinflussen lassen. Und zwar in Echtzeit. Dadurch sollen sich eine höhere Gesprächseffizienz, mehr Abschlüsse und somit eine höhere Kundenzufriedenheit erreichen lassen.

Die Generation Z auf dem Arbeitsmarkt

Die beiden letzten Vorträge an diesem Tag standen ganz im Zeichen von Personal und Entwicklung.

Den Auftakt machte Pia Lücke, Coach und Beraterin, mit einem Einblick in die Generation Z. Dabei kam erst einmal richtig Leben ins Planetarium nachdem jeder auf der ersten Folie die Zuordnung zu seiner Generation suchte. Und so war von Babyboomer bis Generation Y alles vertreten. Außer eben Generation Z. Das sollte aber dem Thema keinen Abbruch tun und so startete Pia Lücke mit einem Überblick über die Themen, die der Generation Y am wichtigsten sind.

Man kann festhalten, dass die Einstellung zum Leben und zur eigenen Überzeugung, alles werden zu können was man will, von 2 wesentlichen Themen umrahmt ist. Zum einen dem Bedürfnis nach Sicherheit, Stabilität und Überschaubarkeit in einer schnelllebigen Welt. Zum anderen aber auch einer Aufgabe nachzugehen, die Sinn ergibt.   

Die folgenden Slides zeigten Motivatoren und Hebel, gaben spannende Einblicke in Verhalten und verrieten Möglichkeiten wie sich Führungskräfte bei Mitarbeitern der Generation Z positionieren sollten um für alle Mehrwerte und Zufriedenheit zu fördern.

47% der Arbeitsplätze könnten schon 2030 nicht mehr existieren

Zum Abschluss der Veranstaltung holte Stephan Schneider, Associate Director People Solutions bei Concentrix, das Publikum in einem wachrüttelndem Vortrag zur Arbeitsmarksituation bis 2030 ab.

Der Einstieg in dieses Thema brachte die abzusehende Entwicklung auf den Punkt. Laut einer Studie aus dem Jahr 2013 könnten 47% aller untersuchten Arbeitsplätze bereits 2030 nicht mehr existieren. Stephan beleuchtete diese Aussage in seinem Vortrag aus mehreren Blickwinkeln, die zwar die ersten Ergebnisse etwas relativierten, aber am Ende stand weiter eine Botschaft im Planetarium. Es werden Aufgaben oder auch ganze Berufsbilder bis 2030 verschwinden. Und darauf müssen sich Unternehmen vorbereiten.

Die größte Unbekannte ist die momentane exponentielle technologische Entwicklung. Diese zeigt schon jetzt, dass der Aufgabenanteil des Menschen immer kleiner und kleiner wird. Daher lassen sich bestehende Vorhersagemodelle für disruptive Veränderungen nicht 1:1 auf die momentane Entwicklung anwenden.

Ein gelungener Tag voller Wissen und Inspiration

Begonnen mit der Ehrung der Teilnehmer, die bereits das 5.te Mal in Folge teilgenommen haben, über das guten Essen, die inspirierenden Vorträgen und der tollen Location, war die 5. leipzig@work – Inside operations aufgrund der guten Gespräche und des gemeinsamen Austauschs ein voller Erfolg. „Eine sehr gelungene Veranstaltung. Fachlicher Austausch ist wichtig, insbesondere in der aktuellen Zeit. Die Digitalisierung schreitet voran. Wenn man Treiber statt Getriebener sein will, ist der Blick über den Tellerrand essentiell.“ So fasste Dr. Karim Arain , EnBW , Leiter Produktions-steuerung und Dienstleistermanagement Operations unsere Veranstaltung zusammen.

Und genau darauf sind wir stolz. Dass wir bei Concentrix unserer Passion für gute Kommunikation, top Kundenservice und technologischer Weitsicht, in solchen Formaten Ausdruck verleihen können. Dies betonte auch unser Geschäftsführer Hartmut Anderer in seinem Fazit: „Die Zukunft ist spannend, egal ob am Arbeitsmarkt oder bei digitalen Innovationen. Wir sind extrem glücklich darüber, dass wir diese Zukunftsimpulse und Veränderungen so intensiv mit unseren Auftraggebern diskutieren, in Lösungen ausprobieren und somit in eine erfolgreiche Zukunft transformieren können.“

Wir freuen uns aufs nächste Jahr.

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