Melanie Mönch Veröffentlicht von am

„Stadtgeflüster“ trifft buw Münster

Sabine Roters, Redakteurin des Magazins „Stadtgeflüster“, besuchte vor kurzem unseren Münsteraner buw-Standort. Herausgekommen ist eine spannende Interviewstrecke, in der Mitarbeiter darüber berichten, wie buw Freundschaften schafft, Amor spielt und Vater und Sohn zusammenführt. Lest es selbst nach…

Im Gespräch mit Autorin Sabine Roters waren Kira Otto und Sebastian Quante, Maik Kluge und Daniel Föster, Helmut Hannen und Robin Dieker sowie Nadja Abdallah.

Von Heimlichkeit zu Zärtlichkeit: Kira Otto und Sebastian Quante

Hand aufs Herz. Wenn ihr euch jeden Tag seht, leidet nicht Liebe darunter?

Sebastian: Nein, noch nicht. (Lacht)

Wie hat denn alles angefangen?

Kira: Im Dezember 2013 hatten wir eine gemeinsame Schulung …

Sebastian: … doch damals hatte Kira noch einen Freund und ich konnte nichts machen, da bin ich altmodisch. Von weitem habe ich ihr immer verstohlene Blicke zugeworfen.

Kira: … als die Beziehung mit meinem damaligen Freund dann auseinanderging, stand Sebastian mir zur Seite. So sind wir uns nähergekommen, zum Glück! (Lacht)

Was haben die Kollegen denn dazu gesagt?

Sebastian: Die waren zu Anfang extrem neugierig, haben mich immer gefragt: Hey, was läuft da zwischen Euch? Nichts, habe ich gesagt. Unsere Zuneigung füreinander konnten wir aber nicht lange verheimlichen. Man hat es uns beiden einfach angesehen, dass wir ineinander verknallt waren.

Und was, wenn ihr euch streitet?

Kira: Wir streiten uns kaum (Lacht), wir beide lieben die Harmonie.

Sebastian: Aber wenn es mal dicke kommen sollte, kann ich mit meinem Projektleiter sprechen. Wenn es machbar ist, kann ich mir für die Zeit einen anderen Platz suchen und wir gehen uns aus dem Weg.

Gibt es viele Paare bei buw?

Kira: Ja, das kommt nicht selten vor. Oft verbringen Kollegen die Freizeit miteinander, buw bietet viele gemeinsame Aktivitäten an. Dann kommt es schon vor, dass man sich ineinander verguckt.

Und was sagt die Personalabteilung zu den Paaren?

Kira: buw ist ein sehr familienfreundliches Unternehmen, dem es wichtig ist, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen. In der Ferienzeit wird hier sogar eine Kinderbetreuung angeboten.

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Ein eingespieltes Team: Maik Kluge und Daniel Föster

Arbeitet ihr zusammen?

Daniel: Ja, wir arbeiten im gleichen Projekt und haben uns darüber auch kennengelernt.

Wie kam es dazu, dass ihr Freunde wurdet?

Daniel: Da wir viel Zeit miteinander verbracht haben, durch das gemeinsame Projekt, in den Pausen und Schulungen, haben wir uns schnell gut kennengelernt. Wir sind auf dem gleichen Level und können miteinander reden. Und irgendwann hat es sich ergeben, dass wir uns außerhalb der Arbeitszeit getroffen haben.

Habt ihr Gemeinsamkeiten?

Maik: Nee … komischerweise nicht. Weder bei der Musik noch bei anderen Sachen. Wo ich genauer drüber nachdenke … eigentlich haben wir kaum etwas gemeinsam. (Lacht) Sogar ziemlich das Gegenteil: Ich höre elektronische Musik, er Punk. Ich komme aus dem Osten und er aus dem Westen.

Habt ihr denn noch andere Gesprächsthemen als buw?

Daniel: Sicher. Wir können uns über viele Dinge unterhalten. Wir sehen uns ja auch nicht jeden Tag, wenn wir in anderen Schichten arbeiten.

Fragt ihr einander lieber, weil ihr Freunde seid?

Daniel: Ja, ich frage lieber Maik, weil ich Maik gut einschätzen kann und ihm vertraue.

Maik: Man kennt den Wissensstand von dem anderen besser, wenn man gut befreundet ist.

Welche Vorteile hat man, wenn man am Arbeitsplatz befreundet ist?

Maik: Es erleichtert unsere Arbeit enorm. Wir sind ein eingespieltes Team, können über alles reden. Dadurch geht die Arbeit leichter von der Hand.

Was bedeutet buw für Dich?

Maik: 2011 bin ich von der Uckermark nach Münster gezogen. Bei buw habe ich viele Kontakte geknüpft und konnte viele Freunde in Münster finden.

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Vielfalt: Nadja Abdallah

Möchtest du was zu deinem religiösen Hintergrund sagen?

Ja, ich bin Muslima. Und als Schiitin gehöre ich einer Minderheit an.

Hatten die Kollegen Berührungsängste? Schließlich bist du verschleiert.

Nein, eigentlich nicht. Meist werde ich gefragt, wie das mit dem Islam ist und man beschnuppert sich gegenseitig. Aber danach ist das Eis gebrochen. Ich habe viele Freunde, die Nichtmuslime sind.

Schwitzt du nicht bei der Hitze unter deinem Schleier?

Doch, es ist schon sehr heiß. Besonders in diesem Sommer mit 40 Grad. Und viele Frauen gucken mich entsetzt an. Sie fragen vorsichtig, ob ich nicht andere Farben tragen könnte. Man gewöhnt sich zum Glück daran und der Stoff ist sehr dünn. Im Winter ist es sogar zu kalt. Dann muss ich immer eine dicke Leggings darunter tragen.

War dir buw als Arbeitgeber bekannt, der Muslime mit Kopftuch einstellt?

Nein, aber beim Vorstellungsgespräch war mein Kopftuch überhaupt kein Thema. Meine Schwester arbeitet hier auch, sie ist sehr zufrieden. Deshalb habe ich mich bei buw beworben.

Trägst du ein spezielles Headset?

Nein, ich höre alles klar und deutlich. Das Kopftuch ist nicht im Weg. (Lacht)

Und arbeitest du während der Fastenzeit?

Klar. Die ersten Tage sind zwar schwer, aber später ist das eher Nebensache. Im Callcenter sitze ich ja auch überwiegend. Außerdem arbeite ich in einem Serviceprojekt, sodass ich auch im Sinne der Fastenzeit aktiv sein kann, das trifft sich gut.

Weihnachten feierst du nicht …

Nein, natürlich nicht. Dann übernehme ich als Muslima gerne die Schichten der anderen, die Weihnachten feiern möchten. Und umgekehrt springen meine Kollegen in der Fastenzeit ein.

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Wenn der Vater mit dem Sohne: Helmut Hannen und Robin Dieker

Welche Geschichte könnt ihr zu buw erzählen?

Robin: Mein Vater hat hier zuerst gearbeitet. Wir hatten lange Zeit keinen Kontakt und irgendwann haben wir miteinander telefoniert.

Helmut: Er wusste noch nicht, welche Ausbildung er machen möchte. Da habe ich gesagt, arbeite doch erstmal bei buw. Du kannst bei mir schlafen, Miete sparen, ein bisschen Geld verdienen.

Robin: Ja, dann habe ich mich beworben und ruckzuck saß ich hier.

buw hat euch quasi wieder zusammengeführt?

Helmut: Zwangsläufig (Lacht). In den ersten Wochen bei buw war Robin zurückhaltend: Papa, schaff ich das? Klar habe ich ihm als Vater beim Einstieg geholfen. Nach ein paar Wochen war er dann schon rangmäßig über mir. Mittlerweile ist es so, dass ich ihn fragen muss, was ich machen darf und was nicht. Er kennt sich super in seinem Gebiet aus.

Und wie ist das, wenn der Sohnemann dir was erklären muss?

Helmut: Das ist kein Problem für mich. Ich freue mich, dass mein Sohn fachlich so gut klarkommt und beliebt ist.

Robin: Mir war das zu Anfang teilweise unangenehm. Aber ich habe gelernt, ihn neutral zu behandeln. Mir war es wichtig, meinen Vater nicht zu bevorzugen und ihm keinen Vaterbonus zu geben.

Und, musst du deinem Papa mal einen Kaffee holen?

Helmut: Nein, wir sind in erster Linie Kollegen, die auf Augenhöhe miteinander arbeiten. Manchmal ist es ein bisschen peinlich, wenn Robin mir was zeigt. Grundsätzlich ist es in unserem Projekt und bei buw so: Wir sind alle auf einem Level, halten zusammen. Da sticht keiner hervor. Wir arbeiten alle respektvoll miteinander, es geht ausgesprochen fair zu.


buw Münster

Weitere Beiträge zur Münsteraner buw Niederlassung finden Sie in unserem buw-Blog!

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Melanie Mönch

Über Melanie Mönch:

Für Convergys, ehemals buw, plane ich Themen, recherchiere Inhalte und texte seit April 2015. Zum einen berichte ich über unternehmensrelevante Angelegenheiten mittels Pressemitteilungen, ... [Mehr]

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