buw Standortgeschichte(n)
Katharina Leuck Veröffentlicht von am

Standortgeschichte(n) aus Wismar – Eine offene Familie

In den vergangenen Wochen haben wir Euch hier im Blog bereits die Standortgeschichte(n) aus Osnabrück, Münster, Schwerin, Halle und Leipzig erzählt. Heute ist einer der jüngsten buw-Standorte an der Reihe: Wismar.

Gerade einmal etwas mehr als ein Jahr gibt es unseren Standort in Wismar, als ich die Kollegen dort im Frühling besuche. Mitten in der Wismarer Fußgängerzone nehmen die Räumlichkeiten hier gefühlt fast einen halben Straßenzug ein – und doch ist der Eingang für mich beim ersten Besuch zunächst gar nicht so leicht zu finden. Er versteckt sich seitlich in einer kleinen Passage, die gleichzeitig zum Haupteingang eines Supermarktes führt.

 

Robert Meinke, Kundenberater aus WismarAls erstes treffe ich mich hier mit Robert Meinke. Der 22-Jährige ist seit März 2012 in Wismar dabei, also direkt von Anfang an. Begonnen hat er in einem Outbound-Projekt, in dem er Versicherungen verkaufte. „Jetzt bin ich fachlicher Ansprechpartner in einem Inbound-Projekt, ebenfalls für Versicherungen“, erzählt er mir. Zu buw kam Robert über Umwege. „Nach dem Abi bin ich erst mal an die Uni, das war aber nicht das richtige für mich“. Auch eine Ausbildung zum Automobilkaufmann musste er aus persönlichen Gründen abbrechen. Danach ging es über eine Zeitarbeitsfirma direkt zu buw.

Hier war er von der Atmosphäre sofort begeistert: „Es ist toll, mit allen sofort per du zu sein. Das ist ja wirklich nicht alltäglich.“ Außerdem sei der Zusammenhalt im Team extrem gut. Teamabende, gemeinsames Frühstücken oder Essengehen sind keine Seltenheit. „Und wenn es mal besonders gut läuft, gibt es auch schon mal für alle im Team eine Runde Fischbrötchen“, fügt er grinsend hinzu. Auch privat verstehe man sich gut.

Robert ist schon ein bisschen stolz darauf, einer der ersten Wismarer buwler zu sein: „Es fühlt sich gut an, einen Standort mit aufbauen zu dürfen. Da kann man dem Ganzen noch ein eigenes Gesicht geben.“ Das Besondere an buw Wismar sei für ihn die Vielfalt und Toleranz. Dort könne wirklich jeder so sein, wie er will. „Wir sind hier schon ein ziemlich bunter Haufen“, erklärt Robert. „Jeder wird hier herzlich empfangen und kann einfach so sein, wie er ist.“

 

Doreen Rösler, Kundenberaterin aus WismarAuch die 35-jährige Doreen Rösler ist in Wismar schon von Anfang an als Kundenberaterin dabei. Und eigentlich sogar noch länger. Zwölf Jahre lang hatte die gelernte Köchin bereits in den Callcenter-Räumlichkeiten für eine Telefonauskunft telefoniert, bevor buw 2012 den Standort übernahm. „Damals musste ich erst einmal das Tippen lernen“, erinnert sie sich. „Vorher habe ich in der Küche die Messer geschwungen, dann wollte ich etwas Neues ausprobieren.“

Zu buw kam Doreen über eine Zeitarbeitsfirma und die Bewerberhotline. Sie ist froh, weiterhin in Wismar arbeiten zu können und so tolle, offene und nette Kollegen um sich zu haben. Einige waren ebenfalls zuvor bei ihrem alten Arbeitgeber beschäftigt. „Man kennt sich halt schon seit Jahren“, erzählt mir Doreen. Auch sie ist von der guten, persönlichen Atmosphäre bei buw Wismar angetan: „Die Teamleiter haben immer ein offenes Ohr, alle sind freundlich zueinander. Das ist ja nicht überall selbstverständlich.“

Besonders gut gefällt ihr, dass für die Mitarbeiter auch immer wieder gemeinsame Freizeitaktionen organisiert werden. Kanutouren, Geocaching oder Essen gehen steht dann auf dem Programm, aber auch Back- und Bastelaktionen für die buw-Kids wurden schon angeboten. „Ich finde es toll, dass hier auch die Kinder mit einbezogen werden“, freut sich Doreen.

 

Claudia Brandt, Kundenberaterin aus WismarIm Gegensatz zu Robert und Doreen ist Kundenberaterin Claudia Brandt schon seit 2009 eine buwlerin. Über eine Freundin kam die Wismarerin damals zu buw Schwerin. Als buw vier Jahre später den Wismaraner Standort eröffnete, wechselte sie zurück in ihre Heimatstadt. Eigentlich ist Claudia gelernte Briefzustellerin. Kurz nach ihrer Ausbildung bei der Post entschloss sie sich aber, mit einem Callcenter-Job eine neue Richtung einzuschlagen.

Bei buw Wismar fühlt Claudia sich pudelwohl. „Der Standort ist angenehm klein, man kennt einfach jeden,“ erzählt sie mir, und erwähnt ebenfalls den guten Draht zwischen den Kollegen. „Wir sind fast wie eine kleine Familie. Das ist für mich auch das Schönste an buw. Die familiäre Atmosphäre hält mich hier.“ Am besten gefallen ihr an ihrem Job der ständige Kundenkontakt, die flexiblen Arbeitszeiten und dass sie immer von neuen Menschen umgeben ist.

Claudia ist auf die Zukunft von buw Wismar sehr gespannt. Sie hofft, dass der Standort weiter wächst und noch mehr unterschiedliche Projekte bekommt. „Ich freue mich schon auf alles, was da noch so kommen mag.“

 

Judith Schissler, Personalreferentin aus WismarZu guter Letzt treffe ich mich noch mit Judith Schissler aus der Personalabteilung. Die 29-Jährige ist seit Juni 2012 eine buwlerin und in Wismar seit Oktober für das Recruitment verantwortlich. Direkt nach ihrem BWL-Master führte es die gebürtige Wismarerin zu buw. Die Stellenanzeige hatte ihre Tante entdeckt.

Damit, dass sie die Stelle wirklich bekommen würde, hatte Judith überhaupt nicht gerechnet. Am Bewerbungstag in Schwerin ging gefühlt nämlich alles schief. Eigentlich hatte Judith sich erst vor Ort in Schale werfen wollen, damit der gute Hosenanzug auf dem Weg nicht verknittert oder Opfer von Kaffee- oder anderen Getränkeflecken wird. Vor lauter Aufregung hatte sie den Anzug nur leider gleich zu Hause vergessen. In Schwerin angekommen, verschüttete sie dann prompt jede Menge Kaffee, vom dem ein nicht unwesentlicher Teil auch noch auf ihrer Bluse landete. „Also mit Geschick habe ich an dem Tag wirklich nicht geglänzt“, lacht sie, „aber anscheinend konnte ich zum Glück doch mit meinem Wissen überzeugen.“

Die Arbeit an einem so jungen Standort macht Judith viel Spaß: „Man hat die große Chance, einige Sachen noch mal anders zu machen und Prozesse zu optimieren. Die Kommunikationswege sind kurz, da kann man ganz einfach viele neue Ideen einbringen.“ Dabei müsse man allerdings auch aufpassen, dass die Ideen wirklich zu buw passen. „Es lässt sich natürlich nicht alles umsetzen, aber dafür kann man ja auch auf die Erfahrungen der anderen Standorte zurückgreifen“, erklärt sie mir fröhlich. Man wachse einfach sehr stark mit dem Standort zusammen, wenn man direkt von Anfang an dabei ist.

Genau wie ihre Kollegen ist auch Judith von der familiären, offenen Atmosphäre bei buw Wismar sehr angetan: „Hier ist es wirklich egal, wie man aussieht, an was man glaubt oder welche sexuelle Orientierung man hat. Jeder wird hier akzeptiert, so wie er ist.“

 

Zahlen, Daten, Fakten zum Standort Wismar

Gründung: 23. April 2012
Mitarbeiter: 195 (Stand: Juni 2013)
Frauen-/Männerquote:  61 % Frauen,  39 % Männer
Altersdurchschnitt der Mitarbeiter: 36 Jahre

Standort Wismar Außenansicht

Katharina Leuck

Über Katharina Leuck:

Seit Februar 2013 bin ich als Corporate Bloggerin bei buw digital mit an Bord. Vorher habe ich ein zweijähriges Volontariat in der Onlineredaktion der Neuen Osnabrücker Zeitung absolviert und für ... [Mehr]

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