Eva-Maria Kampe Veröffentlicht von am

Von Qualitätsmanagement und Game of Thrones

Schroffe Felsen, grüne Wiesen und zufriedene Schafe: Das fällt wohl den meisten spontan ein, wenn sie an Irland denken. Unser Kollege Stephan hat sich ein genaueres Bild davon gemacht. Drei Monate hat der Teamleiter aus Münster den Convergys-Standort in Belfast unterstützt. Wie es ihm dort ergangen ist, erzählt er uns im Interview.

Eva: Hallo Stephan, Du bist am 05. Februar nach Belfast aufgebrochen und hast dort drei Monate lang gearbeitet. Wie ist es dazu gekommen?

Stephan: Mein Projektleiter fragte mich, ob ich mir vorstellen könne, für drei Monate nach Belfast zu gehen, um dort ein Projekt zu unterstützen. Ich war erst etwas unschlüssig, ob ich zusagen sollte. Ich war zwar schon mal für Convergys im Ausland, aber das waren nur vier Wochen. Drei Monate sind noch einmal etwas anderes.

Eva: Du warst also schon einmal beruflich für uns unterwegs?

Stephan: Während meiner Ausbildung bei Convergys hatte ich die Möglichkeit, für einen Monat an unseren Standort in Cluj, Rumänien, zu gehen. Dort habe ich Deutschkurse gegeben und den Kollegen im Umgang mit der deutschen Sprache geholfen.

Eva:  Und was waren Deine Aufgaben an unserem Standort in Belfast?

Stephan: In erster Linie haben wir Erfahrungen ausgetauscht. Unsere Auftraggeber waren mit der Leistung des Projektes nicht zufrieden. Daher sollte ich mir vor Ort einmal die Gegebenheiten ansehen und gemeinsam mit den Kollegen Wege finden, wie wir effizienter werden können.

Eva: Das ist bestimmt keine einfache Aufgabe gewesen, oder?

Stephan: Nein, zumal ich dort ja auch niemandem vor den Kopf stoßen wollte. Ich bin aber ganz offen mit den Kollegen umgegangen und wollte ihnen nicht das Gefühl geben, kontrolliert zu werden. Erstmal habe ich sie einfach begleitet und mir ihre Abläufe angeschaut. 

Eva: Hattest Du das Gefühl, den Kollegen dort weiterzuhelfen?

Stephan: Ja, schon. Man weiß natürlich nicht, wie viel die Kollegen langfristig für sich mitnehmen und beibehalten. Aber bei dem ein oder anderen hatte ich schon das Gefühl, dass ich ihnen helfen konnte. Einmal in der Woche habe ich zum Beispiel am Teamleiter-Meeting teilgenommen. Hier wurden Kennzahlen mit den Zielvorgaben abgeglichen und besprochen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Vorbereitung deutlich mehr Zeit in Anspruch nahm, als ich es von uns in Münster gewohnt bin. Die Kennzahlen wurden händisch sortiert und in eine Excel-Tabelle übertragen. Ich habe dann mit den Kollegen Vorlagen gebaut, die automatisch die richtigen Zahlen ermitteln. Einem Kollegen, der als Teamleiter tätig ist, konnte ich helfen, in dem ich mit ihm sein Outlook etwas besser organisiert habe. Regeln einstellen, Archive anlegen, all sowas. 

Eva: Wieso hast Du dich, trotz der langen Zeit, doch für die Reise entschieden?

Stephan: Ich hatte erstmal noch etwas Bedenkzeit und konnte mich mit meiner Frau besprechen. Wir sind aber beide zu dem Entschluss gekommen, dass es eine tolle Chance für mich ist. Meine Frau durfte mich außerdem besuchen kommen. Und dann ging alles eigentlich auch ziemlich schnell.

Eva: Wo hast du während Deines Aufenthaltes gewohnt?

Stephan: Ich habe mit einem polnischen Teamleiter zusammen in einem Apartment gewohnt. Abends sind wir dann häufig nochmal raus und haben die Gegend erkundet.

Eva: Hat das Zusammenleben gut funktioniert?

Stephan: Auf jeden Fall. Mit meinem Mitbewohner habe ich mich super verstanden. Wie gesagt – wir zwei waren häufig gemeinsam unterwegs und haben uns Belfast und Umgebung nach Feierabend noch etwas angeschaut. Ich stehe auch immer noch in Kontakt mit ihm. Vielleicht ergibt sich mal die Gelegenheit ihn zu besuchen.

Eva: Was konntest Du für Dich persönlich aus dieser Zeit mitnehmen?

Stephan: Zu allererst natürlich, dass ich mein Englisch etwas aufpolieren und meine fachlichen Kompetenzen weiter ausbauen konnte. Außerdem habe ich viele Bekanntschaften gemacht und neue Freundschaften geknüpft. So eine Reise ist immer wertvoll und eine tolle Chance. Ich würde es immer wieder machen, wenn sich mir die Möglichkeit bietet.

Danke Stephan, dass Du Dir die Zeit für uns genommen hast. Wir wünschen Dir für Deinen weiteren Weg bei uns alles Gute!

Ein paar Impressionen von Stephans Reise findet Ihr hier:

Eva-Maria Kampe

Über Eva-Maria Kampe:

Im Marketing verantworte ich die interne Kommunikation und berichte in unserem Blog, sowie auf Facebook und Instagram regelmäßig über Standort-Neuigkeiten. ... [Mehr]

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