Melanie Mönch Veröffentlicht von am

Wir sind Helfer! buw-Mitarbeiter sozial engagiert

Die Unternehmenshistorie beweist, dass buw-Mitarbeiter spätestens dann zur Höchstform auflaufen, wenn es darum geht, anderen Menschen zu helfen. So haben zahlreiche Kollegen in den vergangenen 23 Jahren unterschiedliche soziale Einrichtungen tatkräftig unterstützt. Wir blicken auf dieses vielfältige Engagement zurück und danken allen buwlern für ihren Einsatz.

Auf Initiative von Jens Bormann gründeten einige Kollegen wie Marion Fröhlich, Thomas Steenblock, Tanja Bormann und Markus Birkenkämper im Jahr 2002 den Mitarbeiterverein Lernen fürs Leben e.V.. Dies brachte den Stein für 23 Jahre soziales Engagement bei buw ins Rollen. Die Facetten des Vereins sind seither vielseitig und reichen von der klassischen Finanzspritze bis hin zum persönlichen Einsatz der buwler.

Escola buw

In den Anfangsjahren von buw flossen die Zuwendungen ausschließlich in Kinderhilfsprojekte auf dem afrikanischen Kontinent – aus dem einfachen Grund, weil dort mit vergleichsweise geringem finanziellem Einsatz große Fortschritte erzielt werden. So eröffnete buw in 2004 gemeinsam mit terre des hommes, dem Träger des Projektes Escola buw, eine Schule in Maputo. Die Ausbildungsstätte für Tischler war das erste große Projekt des Vereins. Das Ziel dieser Einrichtung ist es, Kindern, die auf einer der größten Müllkippen in Maputo leben und als Müllsammler arbeiten, eine Ausbildung zu ermöglichen.

Go for children

Im Rahmen verschiedener F.C. Real-Aktionen, wie dem Stadtderby in Osnabrück, sammelten buw-Mitarbeiter Spenden für eine weitere Initiative in Afrika. Bei diesem Projekt sollte die Entstehung von Bolzplätzen in direkte Verbindung mit der Förderung von Bildungsstätten gebracht werden. Kinder können an diesem Ort über HIV aufgeklärt werden oder etwa mehr zum Thema Umweltschutz erfahren. „Fußball hat in Afrika einen immens hohen Stellenwert und ist damit ideal geeignet, Veränderungen anzustoßen. Durch den Bau von Bolzplätzen werden Begegnungsstätten geschaffen“, so Jens Bormann, buw-Gründer und F.C. Real-Präsident.

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Von Afrika nach Deutschland

Was mit einem Engagement in Afrika begann, erstreckt sich heute über viele Hilfsprojekte an den buw Standorten. Die Kollegen stellen etwa in kürzester Zeit eine Typisierungsaktion auf die Beine, nehmen mit dem F.C. Real an Benefizspielen teil oder grillen, backen und kochen wie die Weltmeister, um die Einnahmen an lokale Einrichtungen zu spenden.

buw-Leipzig kümmert sich um Kinder mit Behinderungen

Das Herzensprojekt unserer Leipziger Kollegen ist seit langer Zeit das Wohnheim Dahlienstraße. In der Einrichtung werden Kinder mit schwersten Behinderungen betreut. Mit großem Engagement bauten buw-Mitarbeiter 2011 einen Geräteschuppen und diverse Spielgeräte auf. Zudem organisieren sie jährlich ein Sommerfest für die Bewohner der Einrichtung und sammelten in 2013 rund 14.000 Euro für den Bau eines Abenteuerspielplatzes. „Wir freuen uns sehr, dass die Kinder draußen nach Herzenslust toben können“, so Betriebsratsvorsitzender Bernd Poser bei der Eröffnung.

In diesem Jahr initiierten die Leipziger buwler zudem einen Zoo-Ausflug für die Kinder des Wohnheims. „Obwohl jeder, der teilnehmen wollte, einen Urlaubstag nehmen musste, hatten wir die benötigte Anzahl von Begleitern schnell zusammen“, sagt Bernd Poser.

HALLE HILFT!

Der Blaue Elefant ist das „Ich bin Helfer“-Projekt am Standort Halle. Mit regelmäßigen Spenden engagiert sich buw hier für Kinder und Jugendliche. Schulsozialarbeit, Hausaufgabenbetreuung, Mittagsverpflegung sowie der Kinder- und Jugendtreff sind nur einige Beispiele für die Angebote der Einrichtung.

Zudem beweist der Standort Halle eindrucksvoll, dass sich buwler gegenseitig helfen, wenn es darauf ankommt. Unter den Betroffenen des Hochwassers 2013 in der hallenser Innenstadt waren einige Mitarbeiter. Deren Kollegen ließen sie mit ihren Schäden nicht im Stich. Über mehrere Tage befüllten rund 30 buwler freiwillig, unabhängig vom Verein Lernen fürs Leben, Sandsäcke an den gefährdeten Dämmen in der Stadt und unterstützten die Betroffenen.

Aufgrund der kritischen Hochwassersituation wurden in 2013 fast alle Kindergärten und Schulen geschlossen. Um den Eltern die Möglichkeit zu bieten, dennoch arbeiten zu können, organisierten Kollegen am hallenser Standort eine Kinder- und Notfallbetreuung von Mitarbeitern für Mitarbeiter. Das Gleiche galt für die ersten beiden Maiwochen dieses Jahres. Erst streikten die Lokführer und dann viele Kindergärten.

buw Münster: Mit einer kreativen Idee sozial engagiert

Auch bei buw-Münster sind die Mitarbeiter sehr umtriebig. Im Rahmen einer Mitarbeiter-Aktion hat sich ein Team des Standorts in 2015 etwa drei SOS-Kinderpatenschaften erarbeitet. Angesichts der starken Performance übernahmen darüber hinaus Standortleiter Thomas Steenblock und buw-Mitgründer Jens Bormann jeweils eine Patenschaft. Die Idee des sozialen Engagements als Belohnung hat für zusätzliche Motivation und eine ganz neue Art der Mitarbeiterzufriedenheit gesorgt.

Für die Münsteraner Studenteninitiative ROCK YOUR LIFE organisierten unsere Kollegen zudem im letzten Jahr Bewerbertrainings für Schüler. „Auf diesem Weg erfährt die Kooperation neben finanzieller Unterstützung durch den Verein Lernen fürs Leben auch konkrete Förderung“, so Marion Fröhlich, stellvertretende Vorsitzende des Vereins.

Osnabrücker unterstützen das Kinderheim Don Bosco

Frei nach dem Motto „Mittendrin statt nur dabei“ setzen sich buw-Mitarbeiter in Osnabrück regelmäßig für die Don Bosco Jugendhilfe ein. In 2012 verschönerten zehn Kollegen gemeinsam mit Bewohnern des Kinderheims drei Wohngruppen mit bunter Wandfarbe. Teamleiterin Vivien Winter war eine von ihnen. Sie ist seit 18 Jahren im Unternehmen und erinnert sich noch heute an die Aktion: „Der Tag war super. Wir wurden von der regulären Arbeit freigestellt, um zu helfen. Das zeigte mir einfach den guten Willen von buw“, so Vivien Winter. Auch in den folgenden Jahren sind Mitarbeiter immer wieder losgezogen und haben bei Maleraktion die großen, tatkräftigen Helfer in sich geweckt.

Seit 2014 packen die buw-Azubis samt Ausbilder kräftig mit an. „Der Tag in der Don Bosco Jugendhilfe hat allen riesigen Spaß gemacht“, so buw-Azubine Eva-Maria Kampe. „Es war nicht nur eine gute Übung für uns, um unser Teamgefühl zu stärken, wir haben auch mit unserer Arbeit helfen können, und das ist ein wahnsinnig tolles Gefühl.“

Wismar: Licht am Horizont

In 2013 konnten einige buw-Kids samt Familie kostenlos an einer Piratenfahrt teilnehmen. Der Ausflug war ein Dankeschön für die Spende an das Projekt „Licht am Horizont“. Alle Kinder und ein Teil der Crew wurden als Piraten verkleidet. Die Fahrt auf der Ostsee war für alle ein großer Spaß und ist buwlern noch heute als einzigartiges Teamevent in Erinnerung.

Spenden für den Kinderschutzbund Schwerin

Über den Mitarbeiterverein Lernen fürs Leben unterstützt der Standort regelmäßig den Kinderschutzbund. In 2011 sammelten die Kollegen durch einen Buch- und Kuchenbasar Spenden in Höhe von 600 Euro. Durch eine weitere Aktion kam in 2013 sogar eine Spendensumme in Höhe von 4000 Euro zusammen. Diese kam sowohl vom Unternehmen, als auch von Mitarbeitern, die ihren Teil am Gesamtbetrag mit zahlreichen über das Jahr verteilten Back-, Grill- und Spendenaktionen erwirtschafteten.

Gera geht mit neuem Projekt an den Start

In 2014 und 2015 unterstützte Lernen fürs Leben den Verein Streetwork GERA. Dieser kümmert sich vorrangig um Jugendliche, die aus den unterschiedlichsten Gründen in Problemsituationen geraten sind. Seit diesem Sommer wird in Gera ein neues Projekt gefördert: die Intensivwohngruppe Zweitschen. Hier werden Jugendliche betreut, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in ihren Familien leben können. „Die Wohngruppe passt sehr gut zu den Förderschwerpunkten unseres Vereins“, sagt Monika Becker, Mitglied des buw-Betriebsrats in Gera. „Mit unserer Spende und dem geplanten ehrenamtlichen Engagement helfen wir den Kindern und Jugendlichen vor Ort spürbar.“

Wuppertaler KINDERHAUS erstrahlt in neuem Glanz

Das soziale Engagement hat auch den jungen Standort Wuppertal erreicht. Neun buw-Kollegen haben sich hier am wohlverdienten Wochenende getroffen und im Kinderhaus Luise Winnacker kräftig mitangepackt. Gemeinsam putzten sie die Küche blitzblank, räumten die Gemeinschaftsräume auf, mähten Rasen, strichen Fensterrahmen und vieles mehr.

PÉCS IS(S)T SOZIAL ENGAGIERT

Bei buw-Pécs gab es zahlreiche wohltätige Aktivitäten, die immer wieder gezeigt haben, dass der Standort tatsächlich Herz hat. Mit einem großen Kuchenmarkt und dem Verkauf von Palatschinken haben die Kollegen Geld für das Kinderhospiz „Dóri Ház“ gesammelt. Tombola-Einnahmen kamen einer Stiftung zugute, die Kinder mit Behinderungen unterstützt und mit den Einnahmen aus einer Sandwichbar konnte einem Säuglingsheim der Stadt geholfen werden.

Timisoara setzt sich für RUMÄNISCHE HILFSINITIATIVE „SALVATI COPIII“ ein

Seit Ende 2013 unterstützt unser Mitarbeiterverein die Initiative mit einem monatlichen Beitrag. Die Idee zur Unterstützung kam – wie so oft – von einer buw-Mitarbeiterin des Standorts. „Die Kinder haben – und hier besteht vielleicht der entscheidende Unterschied zu ähnlichen deutschen Initiativen – gar nichts zu essen. Es gibt einfach nichts und niemand kauft etwas. Als wir die Initiative besuchten, wussten wir, dass wir helfen müssen!“, so die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Marion Fröhlich.

Restcentspende

Zudem beteiligen sich viele buw-Mitarbeiter an der Aktion Restcentspende. Dabei übergeben sie die Centbeträge ihrer monatlichen Lohn- oder Gehaltsabrechnung der Mitarbeiterinitiative.

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buw-Aktionen

Weitere eindrucksvolle, erwähnenswerte Maßnahmen, die buw-Mitarbeiter außerhalb des Vereins Lernen fürs Leben betreut haben, sind etwa die Spendentelefonie oder der Azubi-Trainingslauf.

Spendentelefonie

Die Bereitschaft der buw-Mitarbeiter, ohne Vergütung an Spendenhotlines teilzunehmen, ist jedes Mal wieder besonders hoch. So nahmen sich unzählige Helfer der buw-Niederlassungen nach Feierabend oder am Wochenende Zeit, um während Spendensendungen Gelder entgegenzunehmen. „Mitarbeiter, die sich vorher nicht kannten, verbrachten einen gemeinsamen Abend miteinander und wissen nun wesentlich mehr voneinander“, freute sich Juliane Retzlaff über die Aktion in 2013 in Schwerin.

Auch Thorsten Korte, der seit 18 Jahren bei buw arbeitet und heute als technischer Projektleiter in Osnabrück tätig ist, hat an die Spendentelefonie eine besondere Erinnerung:

„Ende 2000 habe ich mit Kollegen eine Spendenaktion technisch begleitet. Während wir in unserem Büro saßen und überlegten, welche Pizza wir bestellen wollen, schaute Herr Bormann vorbei. Er fragte, ob wir gemeinsam mit ihm auch für die Spendenhotline telefonieren könnten – sie hätten die Anzahl an Kundenberatern noch nicht zusammen. Und so kam es also dazu, dass auch IT/TK-Kollegen an der Seite von Herrn Bormann telefonierten und ich alleine weiterhin die Technik überwachte. Eine von vielen Anekdoten, die mir bis heute in Erinnerung geblieben ist.

Azubi-Trainingslauf

Entstanden ist auch diese Initiative auf Wunsch der Geschäftsführung, die sich im Bereich der Berufsorientierung sozial engagieren wollte. Aus der Idee wurde schnell das Konzept für einen Bewerbungswettbewerb, der Azubi-Trainingslauf war geboren. Die Teilnehmer schreiben eine Bewerbung für einen Ausbildungsberuf ihrer Wahl und schicken diese an die buw Unternehmensgruppe. Seit etwa 2007 prüften buw-Personaler für angehende Auszubildende diese Bewerbungen. Was zunächst in Osnabrück begann, weitete sich auf die Standorte Schwerin, Halle, Leipzig und Münster aus.

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Wir haben Herz

Auch innerhalb des Teams zeigen wir tagtäglich Herz, wie das Video des Osnabrücker CC7 von vor neun Jahren zeigt:

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https://www.youtube.com/watch?v=oMb5trO4N1M
Melanie Mönch

Über Melanie Mönch:

Für Convergys, ehemals buw, plane ich Themen, recherchiere Inhalte und texte seit April 2015. Zum einen berichte ich über unternehmensrelevante Angelegenheiten mittels Pressemitteilungen, ... [Mehr]

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